Aktuell2018-06-18T14:01:20+02:00

Januar 2020

Vogelfluch – Grüner Minister lässt OJB von der Kette

Michendorf, 20.01.2020. Der Erlass der Obersten Jagdbehörde vom 17. Januar 2020 führt zu erheblichen tierschutzrelevanten Bedenken und Entsetzen der Jägerschaft.

Vor dem Hintergrund des noch immer drohenden Übergriffs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) auf Deutschland, hat das MLUK – Referat 35, nun bekanntgegeben die Schonzeit für wiederkäuendes Schalenwild bis zum 31.01.2020 auf Antrag auszusetzen und ruft auf, vermehrt Bewegungsjagden durchzuführen. Den Abschuss anderen Wildes als des Schwarzwildes, insbesondere des seitens der Landesforst ungeliebten Reh- und Rotwildes  könne man ja dann gleich mit “erledigen”, wenn schon einmal Unruhe im Wald herrsche. Wie bitte […]

Anhörung der Volksinitiative im Landtag

Wendorff: „Wir wollen eine gemeinsame Lösung, die trägt und die von den Landnutzern realistisch umgesetzt werden kann; mit Maximalforderungen ist nichts zu erreichen!“

Wellershoff: „Mit zivilgesellschaftlichem Engagement sind im letzten Jahr über 200 Blühflächen auf über 300 Hektar möglich geworden; hier an gilt es anzuknüpfen!“

Weber: „Der Dialog zwischen der Legislative, der Exekutive, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft ist notwendig; die Politik steht in der Pflicht, diesen in Ganz zu bringen!“

Anlässlich der Anhörung der Volksinitiative „Mehr als nur ein Summen – Insekten schützen, Kulturlandschaft bewahren“ am 08.01.2020 im Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt […]

Mitgliederservice

Liebe Mitglieder!

ab sofort ist Frank Schröter als Obmann für Mitgliederbetreuung unter der Mailadresse: service@jagdverband-fuerstenwalde.de für Sie da.

Bitte geben Sie Adressänderungen, Wurfmeldungen, Zuwachs bei den Jagdhunden oder Wünsche an Ihn weiter. Postalisch ist er über die Vereinsadresse: JV Fürstenwalde, Fuchsbau 8a, 15526 Bad Saarow erreichbar. Waidmannsheil

Dezember 2019

Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) beim Schwarzwild

Potsdam, 27.11.2019

Das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest im Westen Polens gibt Anlass auf die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung der Seuche für die Wirksamkeit von Bekämpfungsmaßnahmen hinzuweisen. Nur wenn es gelingt, einen Seuchenherd frühzeitig zu erkennen und einzugrenzen, kann die Verbreitung des Erregers im Schwarzwildbestand gestoppt werden.

Erste Anzeichen der Afrikanischen Schweinepest beim Schwarzwild sind häufig erhöhte Fallwildzahlen. An ASP erkrankte Tiere haben hohes Fieber und sind in ihren Wahrnehmungen eingeschränkt. Sie haben daher ein erhöhtes Unfallrisiko auf Landstraßen.  Eine schnelle Beprobung zum Ausschluss von Tierseuchen ist daher sowohl bei Fallwild als auch […]

November 2019

Afrikanische Schweinepest nähert sich Deutschland aus dem Osten

(Berlin, 19. November 2019) Rund 80 Kilometer entfernt von Brandenburg haben polnische Behörden bei zwei Wildschweinen erstmals das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Der nächstgelegene ASP-Fall liegt 300 Kilometer weiter östlich. Der Deutsche Jagdverband (DJV) bittet schwerpunktmäßig Jäger, Förster und Landwirte, verstärkt auf verdächtige Wildschweinkadaver zu achten. Dies gilt insbesondere für grenznahe Regionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Wegen des hohen Verbreitungsrisikos der Krankheit sollten Menschen tot aufgefundene Tiere nicht anfassen und auf keinen Fall eigenhändig transportieren. Experten bergen im Ernstfall verdächtige Tierkadaver in speziellen, dichten Behältnissen. Die Tiere werden […]

Experten bestätigen Kritik an Änderung des Waffengesetzes

(Berlin, 13. November 2019) Vor dem Innenausschuss des Bundestages haben Sachverständige am vergangenen Montag die Kritik des Deutschen Jagdverbandes (DJV) und anderer Verbände am Gesetzentwurf zur Änderung des Waffengesetzes weitgehend bestätigt. Die Fragen der Abgeordneten des Innenausschusses zeigen, dass fraktionsübergreifend noch Änderungsbedarf am Entwurf gesehen wird. DJV-Vizepräsident Ralph Müller-Schallenberg: „Das Gesetz führt in erster Linie dazu, dass die Behördenmitarbeiter mit unsinnigen Überwachungsaufgaben des legalen Waffenbesitzes auf Trab gehalten werden, anstatt sich um den illegalen Waffenbesitz kümmern zu können.“ Es werde ein „Bürokratiemonster“ geschaffen, das der inneren Sicherheit eher abträglich wäre. […]

Oktober 2019

20. Landesschweißprüfung des LJV Brandenburg

Auch in diesem Jahr stellten sich am 26. Oktober wieder acht Jagdhunde den Anforderungen der Landesschweißprüfung im Revier Brand im Bereich der Landesoberwaldförsterei Lübben.

Sowohl auf der 20-Stunden-Übernacht- als auch auf der 40-Stunden-Übernachtfährte galt es innerhalb des Zeitlimits von 120 Minuten an das ausgelegte Stück zu kommen.

Die Nase vorn hatte dabei auf der 40-Stunden-Fährte der Rauhhaarteckel Graf Oskar von der Silbersuhle mit seinem Hundeführer Jan Dollwetzel aus Görzig, der insgesamt vier Verweiserblätter fand. Platz 2 belegte hier die Wachtelhündin Ula vom Kaiserbründl mit 3 Verweisern, geführt von Matthias Sandrock. Dritte wurde […]

Ausnahmeregelungen für die Deichsicherung: Ganzjährige Bejagung von Bisam und Nutria

Durch die Novellierung der Durchführungsverordnung zum Jagdgesetz Brandenburg (BbgJagdDV) wurden die Tierarten Bisam und Nutria in das Jagdrecht aufgenommen.

Ziel der Neuregelung im Jagdrecht und der mit heutigem Datum in Kraft getretenen Ausnahmeregelung ist die Bejagung und Bestandsregulierung der Bisam und Nutria sowohl von den Jägern als auch von den Bisamjägern ganzjährig zu ermöglichen.

Die beiden Tierarten gehören zu den invasiven und nicht gebietsheimischen Arten (Neozoen). Sie vermehren sich fast ganzjährig, so dass die Bejagung unter Einhaltung des Elterntierschutzes ohne Ausnahmeregelung praktisch nicht möglich wäre.

Für die Jäger sind damit die erforderlichen rechtlichen […]