Dr. Dirk-Henner Wellershoff, Präsident des Landesjagdverbands Brandenburg, und Jörg Vogelsänger, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, eröffnen die Landeshegeschau am Samstag, 26. Mai 2018 um 14 Uhr.

Zunächst auf Ebene der Hegegemeinschaften, dann auf der Landeshegeschau, bewerten Experten die sogenannten „Stirnwaffen“ der Schalenwildarten Rotwild, Damwild, Rehwild und Muffelwild. Die Geweihe jeder einzelnen Wildart werden nach einheitlichen Kriterien der CIC (Internationaler Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd) bewertet. Auch das „Gewaff“ des Schwarzwildes kommt zur Klassifizierung. Gegen 200 Geweihe der Altersklassen 3 und 4 aus den Jagdjahren 2016/17 und 2017/18 werden auf der Landeshegeschau gezeigt.

Jäger sind Heger

Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht der Hegegedanke: Es geht um die Erhaltung eines den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten Wildbestandes sowie die Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen. Dazu gehört, den Wildbestand zu regulieren, unterdurchschnittlich entwickeltes, krankes und überaltertes Wild und vor allem Wild der Jugendklasse zu entnehmen. Das Geweih ist ein Zeugnis der geleisteten Arbeit, auf die man stolz ist. Es ist wichtig zu betonen, dass jeder Jäger und jede Jägerin eine eigene Philosophie verfolgt. Wo dem einen das Geweih, das Gehörn oder Gewaff etwas bedeutet, bewahrt der andere nur die Grandeln (Eckzähne) auf. Dem Nächsten bedeutet die Decke (Fell) seines ersten erlegten Tieres etwas.

Welches Wappen eines Jagdverbandes man auch immer betrachtet: Fast alle zeigen als Motiv ein Geweih und zeugen somit von Tradition. Das Wappen des Landesjagdverbands Brandenburg geht auf ein Hirschgeweih aus der Hohenheide in der Prignitz zurück. Der Rothirsch wurde Anfang der 70er Jahre erlegt – das Geweih auf der Expo 1981 in Bulgarien ausgestellt.

Ausschreibung Landeshegeschau 2018

 

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